Über uns
Werte, Leitgedanken und ethische Grundlagen unserer pädagogischen Arbeit
BUDŌ: Der Weg in Sicherheit und Entwicklung
BUDŌ steht bei uns für den Weg: Kinder und Jugendliche brauchen Sicherheit, klare Strukturen und verlässliche Beziehung. Wir arbeiten gewaltfrei, respektvoll und konsequent am Kinderschutz. Unser Anspruch: Orientierung geben, Entwicklung ermöglichen und in Krisen handlungsfähig bleiben.
„Haltung. Struktur. Schutz.“
BUDŌ bedeutet in der Praxis:
- Beziehung stärken
- Unterstützung bieten
- Deeskalation sichern
- Orientierung geben
Profession und Kinderschutz
Unsere Arbeit ist professionell und verbindlich. Kinderschutz ist für uns kein Papier, sondern Alltag: hinschauen, ernst nehmen, handeln, dokumentieren, abstimmen. Wir arbeiten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben und in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Jugendamt. Das Kindeswohl hat stets Vorrang.
Gesetzlicher Auftrag und Kinderrechte
Wir orientieren uns am Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, junge Menschen in ihrer Entwicklung zu fördern und zu schützen. In Anerkennung der UN-Kinderrechtskonvention gilt für uns:
Alles zum Schutz und zum Wohle des Kindes.
Der junge Mensch steht als Individuum im Mittelpunkt, mit Geschichte, Ressourcen und Entwicklungsaufgaben.
Wertschätzung und Haltung
Wertschätzung heißt bei uns nicht „nett sein“, sondern würdigend, klar und verlässlich zu handeln. Wir begegnen jungen Menschen mit Empathie und Respekt, ohne Grenzen zu verwischen. Unsere Grundhaltung lautet:
Du bist wichtig. Du hast Stärken. Du kannst wachsen.
Wir arbeiten ressourcenorientiert, lebensweltbezogen und beteiligend.
Förderung von Selbstständigkeit und Teilhabe
Selbstständigkeit ist kein Zustand, sondern ein Weg in kleinen, realistischen Schritten, orientiert an Entwicklungsstand und Alltagstauglichkeit. Fortschritte werden gemeinsam reflektiert, Rückschritte eingeordnet, nicht beschämt. Ziel ist Teilhabe: sozial, schulisch/beruflich und gesellschaftlich, passend zu den individuellen Voraussetzungen.
Unsere Leitfragen dazu sind:
- Was brauchst du als Nächstes, damit dein Alltag sicher gelingt?
- Was hilft dir dabei und was steht dir im Weg?
- Welchen Schritt gehen wir jetzt gemeinsam und wer unterstützt dich dabei?
Pädagogischer Rahmen: Freiheit mit Schutz
Wir arbeiten nicht mit Willkür, sondern mit einem strukturgebenden Regelrahmen, der Sicherheit, Orientierung und Beteiligung ermöglicht. Regeln sind bei uns Schutzraum, kein Machtmittel.
- Schutz geht vor.
Niemand darf in Würde, körperlicher Unversehrtheit, emotionaler Sicherheit oder Eigentum verletzt werden. - Grenzen sind klar, fair und erklärbar.
Absprachen werden altersgerecht begründet, konsequent eingehalten und regelmäßig reflektiert. - Beteiligung ist verbindlich, aber nicht grenzenlos.
Partizipation findet dort statt, wo Verantwortung entwicklungsangemessen übernommen werden kann, im Rahmen von Kinderschutz und Aufsichtspflicht. - Nähe und Distanz sind professionell gestaltet.
Schutzkonzept, Beschwerdewege und Prävention gehören in den Alltag, inklusive sensibler Umgang mit Privatsphäre, Mediennutzung und biografischen Belastungen. - Kontext verstehen, konsequent handeln.
Verhalten wird eingeordnet, aber nicht entschuldigt. Bei Grenzverletzungen handeln wir pädagogisch, deeskalierend und mit notwendigen Schutzmaßnahmen.
Zusammenarbeit im Netzwerk
Teilhabe gelingt im Miteinander. Wir arbeiten transparent und kooperativ mit Eltern/Personensorgeberechtigten, Jugendamt, Schule, Ärzt:innen, Therapeut:innen und weiteren Beteiligten, soweit es das Kindeswohl zulässt. Dialog heißt bei uns: zuhören, erklären, abstimmen und verlässlich umsetzen.